<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>Social Media PReview &#187; Fachbeitrag</title>
	<atom:link href="http://www.socialmediapreview.de/category/fachbeitrag/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.socialmediapreview.de</link>
	<description>Der Online Relations, Kommunikations und Public Relations Podcast</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Dec 2010 15:37:05 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<!-- podcast_generator="podPress/8.8" -->
		<copyright>&#xA9;Timo Lommatzsch / Bastian Scherbeck / Tapio Liller / Sebastian Keil </copyright>
		<managingEditor>timolommatzsch@gmx.de (Timo Lommatzsch / Bastian Scherbeck / Tapio Liller / Sebastian Keil)</managingEditor>
		<webMaster>timolommatzsch@gmx.de(Timo Lommatzsch / Bastian Scherbeck / Tapio Liller / Sebastian Keil)</webMaster>
		<category>Podcast</category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords>Online Relations, Kommunikation, Public Relations, Podcast, Social Media, Web 2.0, Unternehmenskommunikation, Ouml;ffentlichkeitsarbeit, PR, Marketing</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>Der Online Relations, Kommunikations und Public Relations Podcast - www.socialmediapreview.de</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Der Online Relations, Kommunikations und Public Relations Podcast - www.socialmediapreview.de</itunes:summary>
		<itunes:author>Timo Lommatzsch / Bastian Scherbeck / Tapio Liller / Sebastian Keil</itunes:author>
		<itunes:category text="Business">
  <itunes:category text="Management &amp; Marketing"/>
</itunes:category>
<itunes:category text="Technology"/>
<itunes:category text="Education"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name>Timo Lommatzsch / Bastian Scherbeck / Tapio Liller / Sebastian Keil</itunes:name>
			<itunes:email>timolommatzsch@gmx.de</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.socialmediapreview.de/wp-content/uploads/2008/02/smpthumb.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.socialmediapreview.de/wp-content/uploads/2008/02/smpthumb.jpg</url>
			<title>Social Media PReview</title>
			<link>http://www.socialmediapreview.de</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>Die drei wichtigsten B&#252;cher f&#252;r Social Media Berater</title>
		<link>http://www.socialmediapreview.de/2010/03/27/die-drei-wichtigsten-buecher-fuer-social-media-berater/</link>
		<comments>http://www.socialmediapreview.de/2010/03/27/die-drei-wichtigsten-buecher-fuer-social-media-berater/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 11:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Lommatzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.socialmediapreview.de/?p=206</guid>
		<description><![CDATA[Ausl&#246;ser f&#252;r diesen Blogpost ist, dass ich in letzter Zeit bei Gespr&#228;chen in „Beraterkreisen“, bei der Mitverfolgung von Kongressen und in Blogpost, wie aktuell hier z.B. oder hier (Punkt II, III &#38; IV) immer wieder darauf sto&#223;e, dass „Berater“ und/oder „Social Media Experten“ dar&#252;ber diskutieren, welche (abstrakte, allgemeine) Relevanz Social Media hat. Aber auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausl&#246;ser f&#252;r diesen Blogpost ist, dass ich in letzter Zeit bei Gespr&#228;chen in „Beraterkreisen“, bei der Mitverfolgung von Kongressen und in Blogpost, wie aktuell <a href="http://webdenken.com/verloren-in-social-media/" target="_blank">hier</a> z.B. oder <a href="http://www.haltungsturnen.de/2010/03/uber-hybris.html" target="_blank">hier </a>(Punkt II, III &amp; IV) immer wieder darauf sto&#223;e, dass „Berater“ und/oder „Social Media Experten“ dar&#252;ber diskutieren, welche (abstrakte, allgemeine) Relevanz Social Media hat. Aber auch die Posts von <a href="http://talkabout.posterous.com/" target="_blank">Mirko</a> in Bezug auf <a href="http://talkabout.posterous.com/alles-konstuiert-nestle-zu-verurteilen-hilft" target="_blank">Nestlé</a> und einige Reaktionen darauf sollen mal kurz zur Sprache kommen.</p>
<p>Ich diskutiere gerne, viel und oft privat und beruflich &#252;ber Ver&#228;nderungen in der Medienrezeption, der Kommunikation, den wirtschaftlichen Grundlagen unterschiedlicher Branchen und dem gesellschaftlichen Zusammenleben durch Online Kommunikation und Social Media. Was aber „die Relevanz“ von Social Media betrifft, so kann man das doch gar nicht pauschal diskutieren und bewerten. Als (Kommunikations)Berater stellt sich mir die Frage nach der pauschalen Relevanz von Social Media doch eigentlich nie. <span id="more-206"></span><br />
Was ich mache ist, Strategien und Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, welche helfen, die unternehmerischen und/oder kommunikativen Ziele meiner Auftraggeber m&#246;glichst effizient zu verwirklichen. Und so ein Konzept besteht nun einmal erst mal aus einer umfassenden Situationsanalyse, einer Zieldefinition und abgeleiteten Festlegung der Zielgruppen. Fr&#252;hesten danach, bei der Festlegung der Strategie, kommt das erste mal Social Media unter Relevanzaspekten ins Spiel, als Teil von vielen anderen m&#246;glichen Elementen zur Zielerverwirklichung. Es ist also fundamentaler Kern meines Jobs, oft aber nicht immer, die Relevanz von einzelnen oder vielen Social Media (Plattformen, Tools, Arenen) in dem jeweiligen Kontext einer Strategie zur effizienten und bestm&#246;glichen Erreichung von Zielen und Zielgruppen auf Grundlage der gegebenen Gesamtsituation zu bewerten. Und hier stellt sich nat&#252;rlich immer die Frage der Relevanz, aber halt immer im Detail und gemessen an jeweils &#228;u&#223;erst konkreten Zielen, Zielgruppen und Voraussetzungen. Klar, immer &#246;fter spielt hier Social Media eine relevante Rolle, aber oft nat&#252;rlich nur als Teilmenge einer integrierten Gesamtstrategie.</p>
<p>Also geht es doch erst mal bei der Relevanzdiskussion von Social Media darum als „spezialisierter Generalist“ vern&#252;nftig in der Lage zu sein strategische Gesamtkonzepte zu entwickeln, bevor man dann &#252;ber die konkrete Relevanz von Social Media nachdenkt. Und genau so, wie ich dabei dann in der Lage sein sollte, die jeweilige Relevanz eines Social Media Engagements einzusch&#228;tzen, sollte ich auch mitdenken und formulieren k&#246;nnen, dass es manchmal zielf&#252;hrender ist Fernsehspots zu schalten, ein Pressegespr&#228;ch oder Messeevent zu veranstalten oder Plakate zu drucken etc. pp. Meist ist es nat&#252;rlich ein integrierter Mix aus alledem und vielem mehr – das ist klar.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn, in der Diskussion um die Relevanz von Social Media, m&#246;chte ich ganz herzlich folgende zwei B&#252;cher zur Konzeptentwicklung empfehlen. Sie haben auf den ersten Blick rein gar nix mit „Social Media“ zu tun, sind aber meiner Meinung nach als Fundamentwissen um so elementarer, um die jeweilige Relevanz von Social Media im konkreten Fall bewerten zu k&#246;nnen:<br />
<a href="http://www.amazon.de/Das-Kommunikationskonzept-Konzepte-entwickeln-pr&#228;sentieren/dp/3937894004" target="_blank">- Das Kommunikationskonzept: Konzepte entwickeln und pr&#228;sentieren von Klaus Schmidbauer und Eberhard Kn&#246;dler-Bunte</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/Konzepte-entwickeln-Anleitungen-Kommunikation-praktischen/dp/3899810236" target="_blank">- Konzepte entwickeln von J&#252;rg W. Leipziger</a></p>
<p>Ein zweiter, erg&#228;nzender Punkt, der allerdings damit einher geht, ist die alte „alles nur belangloses Bla, Bla in Social Media“ oder „Klow&#228;nde“ Diskussion. Als Berater ist es mir doch (ganz stark vereinfacht gesprochen) Schnurze-Piep-Egal, ob man dass nun als  belanglos, Klowand oder irgendwas bezeichnet. Wenn ich, wie erw&#228;hnt, unter Betracht der Gesamtsituation hier effizient und zielf&#252;hrend Zielgruppen und Ziele erreichen kann, dann ist es f&#252;r mich im konkreten Fall immens relevant, sonst nicht. So einfach ist das.<br />
Und mit der Brille der Issues- &amp; Krisenkommunikation gesprochen, wenn sich hier relevante Stakeholder vernetzten und austauschen, wenn hier &#252;ber mein Unternehmen, meine Produkte, meine Marke, meine Themen von relevanten Stakeholdern oder f&#252;r diese erreichbar gesprochen wird bzw. Inhalte ver&#246;ffentlicht werden, dann ist es relevant, sonst nicht.</p>
<p>Nun kommen wir zu der Konstruktion von Wirklichkeit – und zum dritten, wichtigsten Buch &#252;berhaupt. Jede Art von Kommunikation konstruiert Wirklichkeit – ja klar, auch die wo man meint nicht zu kommunizieren, und ja klar, auch in der Social Media und ja klar, das Buch ist von Watzlawick. Aber lasst mich bitte kurz etwas weiter ausholen. Ich finde Mirko seine Blogposts oft interessant, spannend und inspirierend. Und auch, wenn ich auf der inhaltlichen Ebene was die Nestlé – Greenpeace Sache angeht, eine &#228;hnliche inhaltliche Position wie Luebue vertrete, so finde ich doch, dass Mirko alles Recht der Welt hat, solche Blogposts zu schreiben, weiter noch finde ich sie, wie schon erw&#228;hnt &#8211; interessant, spannend und inspirierend – und ja in Bezug auf Nestlé – Greenpeace auch naiv. Aber gerade das ist ja auch das spannende bzw. f&#252;r mich &#252;berraschende, inspirierende daran. Ich finde es auch immer bei der Konzept- und Strategieentwicklung &#228;u&#223;erst spannend und wichtig, wenn (vermeintlich) naive Fragen gestellt oder Positionen bezogen werden. Im besten Falle hilft es mir noch mal, einige Dinge sch&#228;rfer auszuformulieren und darzustellen, zeigt mir m&#246;gliche Dinge auf, die ich f&#252;r verstanden und „gesetzt“ angesehen habe, bei denen ich aber meine Gegen&#252;ber noch nicht schlussendlich „mitgenommen“ oder &#252;berzeugt habe – oder verdeutlicht mir noch einmal die Denkweise und Wirklichkeit einer bestimmten Ziel- oder Stakeholdergruppe. Wer wei&#223;, vielleicht hat Mirko ja auch genau dieses (im kleinen) f&#252;r Greenpeace getan.<br />
Und klar hat auch Luebue alles Recht der Welt auf die Blogposts von Mirko zu antworten wie er m&#246;chte. Das interessante hierbei ist doch, und jetzt abstrahiere ich zur „allgemeinen“ (Social Media) Kommunikation, sich immer bewusst zu machen, wie wirkt das, was ich hier schreibe auf andere, auf meine Zielgruppen, wie wird es von wem verstanden und aufgefasst, wenn ich das jetzt hier in dieser Form inhaltlich und technisch ver&#246;ffentliche, welche Art von Wirklichkeit konstruiere ich damit, welche Ziele verfolge ich mit dieser Ver&#246;ffentlichung &#8211; und erreiche ich so meine Ziele &#252;berhaupt?<br />
Ok, f&#252;r eine nette plausch oder emotional aufgeladene oder auch konstruktive (Streit)Diskussion ist das oft zu viel verlangt und beschneidet impulsive Diskussionen, aber On- und Offline ist doch bei jeder, auch der nicht beruflichen Diskussion immer wichtig, so oft wie m&#246;glich zu reflektieren: Was kommuniziere ich gerade wie und wie wird es wohl von meinem Kommunikationspartner verstanden, in welcher Wirklichkeit lebt er und wie kann ich so kommunizieren, dass er es so versteht, wie ich es intendiere verstanden zu werden?<br />
Und genau so ist es Online und in der Social Media wichtig, dieses zu tun, und so dient das Beispiel von Mirkos Post und Luebues Antworten lediglich dazu, zu reflektieren, wer sich in welchen Wirklichkeiten befindet und wie das ver&#246;ffentlichte auf welche Ziel- und Stakeholdergruppe wirkt und ob das auch so evtl. intendiert war. – Also einfach mal so als praktische &#220;bung. <img src='http://www.socialmediapreview.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein geniales Buch dazu, das ich seit Jahren immer und immer wieder empfehle ist:<br />
<a href="http://www.amazon.de/Wie-wirklich-ist-die-Wirklichkeit/dp/3492243193/" target="_blank">- Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, T&#228;uschung, Verstehen von Paul Watzlawick</a><br />
Es hilft ungemein, sich in andere (kommunikative) Lebenswirklichkeiten hinein zu denken, das eigene kommunikative Verhalten auf diversen Ebenen zu reflektieren und auch gerade dem professionellen Berater, und hier nat&#252;rlich auch im Bereich der Social Media Kommunikation, zielf&#252;hrende Kommunikation in ihrer Wirkungsweise auf die unterschiedlichsten Stakeholder hin zu validieren. Und zudem l&#228;sst es sich auch noch verdammt gut lesen!</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.socialmediapreview.de%2F2010%2F03%2F27%2Fdie-drei-wichtigsten-buecher-fuer-social-media-berater%2F'; szt='Die+drei+wichtigsten+B%C3%BCcher+f%C3%BCr+Social+Media+Berater';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/33/widget_1233fc7f996e8e5e5f22cd4ca801c939.js"></script></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.socialmediapreview.de/2010/03/27/die-drei-wichtigsten-buecher-fuer-social-media-berater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Da sollten wir dr&#252;ber reden! Der Monolog der Banken im Web – und was diese dagegen tun m&#252;ssen</title>
		<link>http://www.socialmediapreview.de/2008/11/12/da-sollten-wir-drueber-reden-der-monolog-der-banken-im-web-und-was-diese-dagegen-tun-muessen/</link>
		<comments>http://www.socialmediapreview.de/2008/11/12/da-sollten-wir-drueber-reden-der-monolog-der-banken-im-web-und-was-diese-dagegen-tun-muessen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 17:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Scherbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.socialmediapreview.de/2008/11/12/da-sollten-wir-drueber-reden-der-monolog-der-banken-im-web-und-was-diese-dagegen-tun-muessen/</guid>
		<description><![CDATA[Folgender Fachbeitrag von mir ist gestern in leicht abgewandelter Form in gi-Geldinstitute erschienen. Ich w&#252;nsche Euch viel Spa&#223; beim Lesen und freue mich &#252;ber Euer Feedback!
Tchibo bietet eine fast vollst&#228;ndige Angebotskette im Retail-Banking, Kredite werden von privat an privat vergeben, ausl&#228;ndische Banken dr&#228;ngen verst&#228;rkt in den Inlandsmarkt: Die Luft wird d&#252;nner im deutschen Bankensektor, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folgender Fachbeitrag von mir ist gestern in leicht abgewandelter Form in <a href="http://www.geldinstitute.de/data/beitrag/Artikel-Vom-Monolog-zum-Dialog_2800033.html" title="gi-Geldinstitute" target="_blank">gi-Geldinstitute </a>erschienen. Ich w&#252;nsche Euch viel Spa&#223; beim Lesen und freue mich &#252;ber Euer Feedback!</em></p>
<p><a href="http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchBrowseCatalog-Start;sid=flxEKS_3D2xFH2bsc6lOTSx-UuIldqYevwY=?CategoryName=finanzen&amp;source=NAVI" title="Tchibo - Finanzen" target="_blank">Tchibo</a> bietet eine fast vollst&#228;ndige Angebotskette im Retail-Banking, Kredite werden <a href="http://www.smava.de" title="smava.de" target="_blank">von privat an privat vergeben</a>, ausl&#228;ndische Banken dr&#228;ngen verst&#228;rkt in den Inlandsmarkt: Die Luft wird d&#252;nner im deutschen Bankensektor, der Preiswettbewerb bei Standardprodukten immer sch&#228;rfer. 2008 ist f&#252;r deutsche Banken das Jahr der wettbewerbsorientierten Herausforderungen. Zeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren – und dabei sein Augenmerk auf den Kunden der Zukunft zu richten: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bereits-22-Millionen-Deutsche-erledigen-Bankgeschaefte-im-Internet--/meldung/107731" title="Umfrage Bankenverband">Bereits heute greifen 55 Prozent der Internetnutzer und damit rund 22 Millionen Deutsche online auf ihr Bankkonto zu. </a></p>
<p>22 Millionen Deutsche, die die Bankfiliale im Zweifel kaum noch betreten und f&#252;r die die Website der Bank zum wesentlichen Begegnungs- und Ber&#252;hrungspunkt wird. Und es werden immer mehr: Allein in den vergangenen<a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2529010" title="Tagesspiegel - Immer mehr Deutsche nutzen das Online-Banking" target="_blank"> f&#252;nf Jahren ist der Anteil der Online-Bankkunden an der deutschen Gesamtbev&#246;lkerung von 23 auf 36 Prozent gewachsen. </a>Wohin der Trend in Zukunft geht, zeigt deutlich S&#252;dkorea: <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.selecta.de%2Fauftritt%2Fdaten%2Fpdf%2FFTD20071128TrendsderBankenwelt.pdf&amp;ei=6w8bSYTfGoy00gXSxN2ZDw&amp;usg=AFQjCNHts3w2gX0e8ZmOtPaFV_HM5xZo2g&amp;sig2=TALmlybobGeHNwOqbLLMgg" title="FTD - Trends der Bankenwelt - PDF" target="_blank">Dort gibt es 42 Millionen Online-Bankkunden – bei 49 Millionen Einwohnern. </a></p>
<p>22 Millionen deutsche Online-Bankkunden: Das sind 22 Millionen Kunden, die online informiert, aber nur selten beraten werden, die sich online – im Gegensatz zur Filiale – in der Regel weder mit dem Finanzberater noch mit anderen Kunden austauschen k&#246;nnen: <strong>Deutsche Banken-Websites sind auf halbem Wege in die Zukunft stehen geblieben.</strong> Die Einweg-Kommunikation dominiert, der Monolog wird dem Dialog vorgezogen. Die vielf&#228;ltigen M&#246;glichkeiten des Web 2.0 werden zu beiderseitigen Ungunsten bisher so gut wie nicht genutzt. Bei einer Studie unter 480 Bankmanagern aller Bankengruppen in Deutschland <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bankundzukunft.de%2FImages%2FSummary_Trendstudie_BZ2008_IAO_300408_tcm174-117030.pdf&amp;ei=3xAbSZ6eJJW60gXgssSbDw&amp;usg=AFQjCNHDsaJ4mJtAtnyULmZ_h-aW47rwNg&amp;sig2=8L3RQqVPPUgtSrMwbivtoQ" title="PDF: IAO Trendstudie Bank &amp; Zukunft 2008" target="_blank">(IAO-Trendstudie Bank &amp; Zukunft 2008)</a> &#228;u&#223;erten 85 Prozent der Befragten, dass Technologien des Web 2.0 bisher in den Instituten nicht im Einsatz sind. „Web 2.0 Anwendungen sind ein wei&#223;er Fleck im deutschen Finanzsektor“ <a href="http://www.bankenversicherungen.de/" title="bankenversicherungen.de" target="_blank">(Fischer/ Bahlinger 2007)</a>.</p>
<p>Unverst&#228;ndlich. Denn wer seinen Webauftritt im Markt differenzieren, online in den Dialog mit dem Kunden eintreten, ihn dadurch binden und au&#223;erdem die neuen Online-Multiplikatoren (Blogger, Podcaster etc.) ansprechen will, kommt um die zielgerichtete Nutzung der Web 2.0-Technologien nicht herum.  Gerade im Bereich der Kundenbindung und -beratung bietet die Anwendung von Web 2.0-Tools gro&#223;e Chancen – und eben die Beratung ist bei vielen Instituten noch ein Stiefkind: Mehr als ein Drittel der Kunden sind nur noch gerade zufrieden mit der Beratung ihrer Hausbank und dementsprechend wechselwillig. <a href="http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,513118,00.html" title="Artikel: Manager Magazin" target="_blank">Nur jeder achte deutsche Kunde unter 45 Jahren mit einem Haushaltseinkommen von 3000 Euro bezieht alle Finanzprodukte aus einer Hand</a> (Ernst &amp; Young 2007). Da lohnt es sich, &#252;ber den Einsatz von Web 2.0-Tools aktiv nachzudenken: Ein Blick &#252;ber den Ozean zeigt die vielf&#228;ltigen Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r Finanzdienstleister auf.</p>
<p><strong>Die Wells Fargo Bank – Web 2.0 konkret</strong><br />
Einer der Vorreiter in der Nutzung des Web 2.0 im Bereich der Finanzdienstleistungen ist <a href="https://www.wellsfargo.com/" title="Website: Wells Fargo" target="_blank">Wells Fargo</a>, eine US-amerikanische Bank mit Sitz in San Francisco. Das Unternehmen setzt im Kundendialog eine Vielzahl von Web 2.0-Tools ein, beispielhaft unter anderem folgende:</p>
<p align="left"> Unter <a href="http://blog.wellsfargo.com/" title="Blog&#252;bersicht Wells Fargo" target="_blank">http://blog.wellsfargo.com/</a> finden sich, vereint unter dem Motto „Join the conversation“, verschiedene Blogs mit dem Ziel der fr&#252;hzeitigen und langfristigen Kundenbindung. Im <a href="http://blog.wellsfargo.com/GuidedByHistory/" target="_blank">„Guided by History“</a>-Blog erz&#228;hlt Charles Riggs, der Historiker und Archivar des Unternehmens, aus der Geschichte von Wells Fargo. (Einen &#228;hnlichen Ansatz verfolgt Coca-Cola mit <a href="http://www.coca-colaconversations.com/" title="Coca Cola Conversations" target="_blank">www.coca-colaconversations.com</a>.) Im <a href="http://blog.wellsfargo.com/StudentLoanDown/" title="Student Loan Down Blog" target="_blank">„Student LoanDown“</a>-Blog dreht sich alles um die Finanzierung des Studiums und im <a href="http://blog.wellsfargo.com/StagecoachIsland/" title="Stagecoach Island Community Blog" target="_blank">„Stagecoach Island Community“-Blog</a> um Neuigkeiten aus <a href="http://blog.wellsfargo.com/StagecoachIsland/what_is_SiC.html" title="What is StageCoach Island?" target="_blank">Stagecoach Island</a> – einer dreidimensionalen, virtuellen Welt, die Kindern den Umgang mit Geld n&#228;herbringt. Alle Blogeintr&#228;ge k&#246;nnen von den Kunden abonniert und kommentiert werden, binden sie somit an das Unternehmen und erm&#246;glichen den gemeinsamen Dialog.</p>
<p>Podcasts – abonnierbare Audio-Dateien – werden von Wells Fargo ebenfalls angeboten. Die regelm&#228;&#223;ig erscheinenden Folgen k&#246;nnen von (potenziellen) Kunden heruntergeladen und auf ihrem mp3-Player angeh&#246;rt werden, wann immer sie Zeit dazu haben. <a href="https://www.wellsfargo.com/podcast/" title="Wells Fargo Podcasts" target="_blank">Wells Fargo bietet seinen Kunden momentan drei verschiedene Podcast-Formate an</a> (seit kurzem bieten Sie au&#223;erdem noch die &#8220;Small Business Podcast Series&#8221; an), welche sich, wie auch schon die Blogs, an differenzierte Zielgruppen richten sowie Transparenz und Expertise des Unternehmens unterstreichen: „Quarterly Earnings“, „On the Trading Desk“ und „FX Express“.</p>
<p>&#214;ffentlichkeitswirksam setzte Wells Fargo 2007 auch sein Sponsoring der „Tournament of Roses Parade“ in Szene: Der auf der Website <a href="www.wellsfargo.com/centerstage" title="Website: Wells Fargo Centerstage" target="_blank">www.wellsfargo.com/centerstage</a> organisierte Videocontest f&#252;hrte nicht nur zur Einsendung einer gro&#223;en Menge an User Generated Videos mit dem Song „The Wells Fargo Wagon“ sondern erm&#246;glichte auch die g&#252;nstige Produktion eines TV-Spots: Das beste Video lief USA-weit im Fernsehen.</p>
<p>Dass es bei Web 2.0-Tools nicht nur um Kommunikation, sondern auch um Kooperation geht, Kunden also zu einem Teil der eigenen Wertsch&#246;pfungskette gemacht werden k&#246;nnen, zeigt au&#223;erdem ein weiteres Beispiel auf: Wenige deutsche Banken (so unter anderem die <a href="http://www.comdirect.de" title="Website: comdirect Bank" target="_blank">comdirect Bank</a>) bieten auf ihren Websites den (potenziellen) Kunden bereits <a href="http://www.comdirect.de/forum/fdo/ForumOverviewVP.do?navConstruct=%27Forum%27" title="comdirect Forum" target="_blank">Foren </a>an und geben diesen damit die M&#246;glichkeit zum Austausch: Allgemeine Finanzthemen k&#246;nnen hier ebenso besprochen werden wie konkrete Produkte der Bank. Der Vorteil f&#252;r das Unternehmen: Es bekommt einen direkten Einblick in die Meinungen der (potenziellen) Kunden, die ihr Wissen, ebenso wie Lob und Kritik, im bankeigenen Forum teilen. Dabei werden Fragen neuer Kunden oft durch Stammg&#228;ste im Forum beantwortet: Im besten Fall kompetente und kostenlose Beratung eines Kunden durch einen anderen.</p>
<p>Die immer und unweigerlich aufkommende Kritik ist im bankeigenen Forum dabei am besten aufgehoben: Das Unternehmen kann auf &#196;u&#223;erungen seitens der Kunden schnell reagieren und Probleme sowie Miss- verst&#228;ndnisse aus der Welt schaffen.</p>
<p>Kritik vollst&#228;ndig zu verhindern ist in Zeiten des Web 2.0 praktisch unm&#246;glich geworden: Bietet die Bank die entsprechende Plattform zur Meinungs&#228;u&#223;erung nicht an, weicht der Kunde in die Weiten des Webs aus und publiziert seine Kritik – unbemerkt vom Unternehmen – im eigenen Blog oder Podcast, auf reichweitenstarken Websites wie <a href="http://www.ciao.de" title="Website: ciao.de" target="_blank">ciao.de</a> oder in den viel gelesenen Diskussionsforen bzw. Gruppen von Social Networks wie StudiVZ/meinVZ, Lokalisten, XING und Co.</p>
<p>An dieser Stelle wird ein weiteres Charakteristikum der Web 2.0-Tools deutlich: Jeder kann sie – zumeist kostenfrei – nutzen und damit, aufgrund der im Web 2.0 vorherrschenden starken Vernetzung, zu einem neuen Multiplikator werden: Es sind nicht mehr die Journalisten allein, die aktiv Meinungsbildung betreiben!</p>
<p><strong>Erst zuh&#246;ren, dann reden!</strong><br />
Im Web der neuen Multiplikatoren ist deswegen vor allem eines von Bedeutung: Das Zuh&#246;ren. Will man sich nicht auf den kommunikativen Zufall verlassen, ist ein kontinuierliches, softwaregest&#252;tztes Monitoring des Web 2.0 f&#252;r Unternehmen unerl&#228;sslich: So k&#246;nnen m&#246;gliche, sich im Web 2.0 schnell ausbreitende Krisen fr&#252;hzeitig erkannt und abgemildert sowie in dem jeweiligen Themenbereich wegweisende, meinungsbildende Blogger, Podcaster und Forennutzer identifiziert werden. Da es sich bei ihnen meist um publizierende Privatpersonen handelt, ist das Vertrauen der Konsumenten in diese ungleich gr&#246;&#223;er: <strong>Empfehlungen von „Menschen wie du und ich“ sind in den Augen der Konsumenten deutlich vertrauensw&#252;rdiger als Meldungen direkt aus dem Unternehmen.</strong> Und: Vertrauen in das Produkt wie in das Unternehmen spielen insbesondere beim Online-Banking eine gro&#223;e Rolle.</p>
<p>An diesem Punkt setzen die Social Media Relations an: Sie nutzen die Kommunikationskan&#228;le der neuen Multiplikatoren, um diese offen und ehrlich zu kontaktieren, ihnen exklusive Informationen vorab anzubieten und letztlich auch als Contentprovider zu fungieren. Der sich wandelnden Medienlandschaft werden sie damit nur gerecht: Meinungsbildung geschieht immer st&#228;rker im Web – &#252;berall dort, wo „ich und du“ sich austauschen.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.socialmediapreview.de%2F2008%2F11%2F12%2Fda-sollten-wir-drueber-reden-der-monolog-der-banken-im-web-und-was-diese-dagegen-tun-muessen%2F'; szt='+++Da+sollten+wir+dr%C3%BCber+reden%21+Der+Monolog+der+Banken+im+Web+%E2%80%93+und+was+diese+dagegen+tun+m%C3%BCssen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/33/widget_1233fc7f996e8e5e5f22cd4ca801c939.js"></script></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.socialmediapreview.de/2008/11/12/da-sollten-wir-drueber-reden-der-monolog-der-banken-im-web-und-was-diese-dagegen-tun-muessen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

