Mi 14 Mai 2008
Social Media im deutschen Mittelstand?
Posted by Bastian Scherbeck under Allgemein, Podcast
[12] Comments
Facts:
- Social Media PReview Podcast präsentiert ersten virtuellen Roundtable
- Experten diskutieren zum Thema “Social Media in der Unternehmenskommunikation – ist der deutsche Mittelstand schon so weit?”
- Es nehmen teil: Alexander Wunschel – Social Media Marketeer, Marketing- und Medienberater, Podcaster – www.pimpyourbrain.de / Klaus Eck - Kommunikationsberater & Reputationsmanager www.pr-blogger.de / Matthias Schwenk – Unternehmensberater und Web 2.0/Enterprise 2.0 Experte www.bwlzweinull.de
- Es moderieren: Bastian Scherbeck – Projektmanagement Social Media bei achtung! kommunikation – www.socialmediapreview.de / Timo Lommatzsch - Selbstständiger Berater, Dozent und Dienstleister rund um PR, Online Relations und Web 2. – www.socialmediapreview.de
- Unter anderem besprochene Themen: Warum sind die Social Media / das Web 2.0 relevant für die Unternehmenskommunikation? Gibt es einen zweiten Digital Divide in der Unternehmenskommunikation? Fehlt es immer noch an Wissen und damit an kompetenter und strategischer Beratung von Seiten der Agenturen und Berater?
Zitate:
- “Noch vor einem Jahr war ich der festen Überzeugung, die Zeit sei reif für die Themen “Web 2.0″ und “Enterprise 2.0″ in deutschen Unternehmen. Heute … denke [ich], dass es bei uns noch sehr lange dauern wird (10 bis 15 Jahre?) bis wir Verhältnisse wie heute in den USA oder Japan haben werden.” (Matthias Schwenk auf bwlzweinull.de)
- “Das ist auf jeden Fall eine zweite digitale Teilung. Die Erste besteht zwischen denjenigen die nicht im Internet sind und denjenigen die online sind, und jetzt ist es … so, dass sich die Web 1.0 Generation auch von [der Generation] Web 2.0 unterscheidet.” (Klaus Eck beim Roundtable zum Digital Divide im deutschen Mittelstand).
Einen direkten Downloadlink der Diskussionsrunde finden Sie HIER
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Meinungen, Erfahrungen und Ansichten zu dem Thema sind jederzeit herzlich willkommen: Entweder als Kommentar direkt im Blog, per Audiokommentar auf unserem digitalen Anrufbeantworter (Tel.: 0511 – 5369 959) oder als mp3 an feedback @ socialmediapreview.de. Vielen Dank!
Der Social Media PReview Podcast berichtet wöchentlich über Themen, Trends und Hintergründe sowie Best und Worst Practices aus der Welt der Public Relations, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Themen Social Media, Web 2.0 und digitale Medien gesetzt.
Im Internet unter:
http://www.socialmediapreview.de
RSS-Feed:
http://feeds.feedburner.com/SocialMediaPReview
Kontakt:
Bastian Scherbeck
bastian.scherbeck@achtung-kommunikation.de
Tel.: 040 450 210 97
skype: bastianscherbeck
Timo Lommatzsch
timolommatzsch@gmx.de
Tel.: 0170 905 56 24
skype: tlommatzsch
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Mai 14th, 2008 at 19:58
Auch wenn ich Matthias Schwenk auf seinen aufrüttelenden Beitrag in seinem bwlzweinull- Blog hin entrüstet angerufen hatte und ihn umzustimmen versuchte, muß ich eingestehen, daß ein Corporate Blog mit Zielgruppe Mittelstand hartes Brot sein kann.
Wir sind mit unserem Corporate Blog http://www.1stplan-blog.de auch schon durch alle Höhen und Tiefen gegangen. Im Januar 2008 mit viel Enthusiasmus an den Start gegangen, waren wir im März fast schon soweit unseren Corporate Blog einzustellen. Wir schrieben uns die Finger wund – aber gerade mal 3-stellige Besuche pro Woche, kaum Kommentare. Fazit: extrem frustierend. Dabei war es sehr nahe gelegen als SaaS-Anbieter einen Coporate Blog auzusetzen.
Richtig aufwärts ging es bei uns, als wir die Kommunikation, die wir in der Beta-Zone unserer SaaS-Software mit unseren Kunden zur Weiterentwicklung der 1stplan Software führen, teilweise in unseren Corporate Blog verlagerten. Seitdem stimmen die Besuchszahlen – und wir generieren auch ganz direktes Geschäft!
Mai 16th, 2008 at 11:39
Social Media steht in Deutschland noch am Anfang. Leider ist es nicht immer ganz leicht hier den richtigen Weg zu finden. Um aus diesem Produkt als Unternehmen einen Mehrwert zu ziehen, muss man die Zielgruppe und die Bedürfnisse genau kennen. Einfach einen Blog online zu stellen, kann natürlich funktionieren, muss es aber nicht. Das hängt von den Bedürfnissen der Zielgruppe ab. Die Firma 1stPlan liefert hier ein sehr schönes Beipsiel dazu.
Schön, dass es durch die Beta-Zone geklappt hat.
Grüße aus München!
Mai 26th, 2008 at 17:54
@Wilfried Russ
vielen Dank für das Beispiel, klingt spannend! Vielleicht könnten wir ja mal ein kleines Interview zu ihren Erfahrungen mit ihrem Blog machen?
Mai 26th, 2008 at 21:00
@Timo Lommatzsch
Natürlich, gerne. Bin morgen aus dem Urlaub zurück. Lassen Sie uns die nächsten Tage telefonieren.
Juni 15th, 2008 at 13:24
Ich denke, den Mittelstand als Zielgruppen zu definieren, ist nicht so gut. Das greift nciht mehr. Viel eher müsste man eine demographische Zielpersonendefinition anstellen. Wir können nicht Web2.0 mit all seinen strukturellen Vorteilen in den Mittelstand, wie er in Zeiten vor dem Web2.0 definiert wurde projizieren. Oder besser gesagt: “Klar kann man das machen, aber was bringts?” Schöne Prognose – wenig Gehalt. Der Mittelstand, die Global Player und auch Einzelunternehmer XY wird sich zwangsläufig anpassen, da er sonst in Zukunft den Bezug zum Markt verliert.
Zum Thema 1st Plan:
http://www.softwarepaket.de/ <– bringt´s auch und ist kostenlos.
Juni 16th, 2008 at 09:36
@ careercriminal:
Ich stimme zu, dass bei fundierten Problem- oder Lösungsdiskussionen immer „demographische Zielpersonendefinitionen“ sehr wichtig sind. Allerdings denke ich, dass es z.B. im Vergleich zwischen großen Unternehmen und kleinen Mittelständlern durchaus unterschiedliche strukturelle und kommunikative Herangehensweisen gibt, die sicher nicht für alle 100% gelten, die sich aber doch für Diskussionen pauschalisieren lassen, um Trends und Möglichkeiten im Groben zu bewerten, bevor man dann ins „demographische zielpersonendefinierte“ Detail geht
Mehr dazu gibt es auch demnächst in einem Interview mit Wilfried Russ von 1st Plan …
Juni 16th, 2008 at 10:43
@careercriminal: Ich stimme vollkommen zu, daß gerade im B2B-Geschäft Zielgruppendefinitionen auch immer die Menschen hinter den Unternehmen berücksichtigen sollten. Demographische Kriterien können ein Weg sein, um diesem Anspruch einen Schritt näher zu kommen. Ich bevorzuge allerdings – wenn schon – dann einen psychodemographischen Segmentierungsansatz.
Ich stimme Timo Lommatzsch zu, daß für eine grundlegende Diskussion die Segmentierung nach Unternehmensgrößen in der derzeitigen Phase der Web 2.0 Akzeptanz absolut Erkenntnis-schaffend ist.
Für die pragmatische Umsetzung hat sich bei 1stplan die Definition des Zielkundensegments anhand der Unternehmensgröße als praktikabel und erfolgreich herausgestellt. Für ein erstes gemeinsames Herantasten an das Web 2.0 zusammen mit den 1stplan-Kunden und -Interessenten wäre jede anspruchsvollere Segmentierung ein zu großes Kaliber gewesen. Dies ist späteren Schritten vorbehalten.
Um vergleichen zu können: schauen Sie sich 1stplan mal an! Für eine Test-Lizenz inkl. persönlicher Online Demo bitte einfach im Webshop Ihre Daten hinterlassen.